Mit welchem Rasierer lässt sich der Bart am besten pflegen?
Hier gehen die Meinungen sehr weit auseinander. Sicherlich kann man sagen, dass es für unterschiedliche Bärte auch unterschiedliche Gerätschaften, sprich Rasierer, gibt, die optimal für die Pflege sind. Aber selbst Friseure sind sich bei der manchmal etwas unbeholfenen Bartpflege (wo gibt es noch richtige Barbiere?) uneins, was die Verwendung der Rasierer angeht. Manche schneiden, rasieren bzw. schaben elektrisch, andere nur per Hand und wieder andere nutzen alles, was das Equipment hergibt.
Nassrasierer und Trockenrasierer sind hier nur zwei Stichworte.
Für den unbedarften jungen Mann, der eines Morgens vor dem Spiegel steht und das Gegenüber dank plötzlichen Bartwuchses (der Flaum ist schon ab) kaum wiedererkennt, heißt es vor allem: Ausprobieren, Entscheidungen treffen und üben. Man(n) sollte ausprobieren, welchen Bart man tragen möchte und wie viel einem dieser bedeutet. Dabei sollte weder das Buschwerk oder die nahtlose Blässe noch die vorhandenen Rasierer von Familienangehörigen im Allgemeinen und Vätern im Besonderen eine große Rolle spielen. Probieren geht über studieren, auch beim Rasieren.. Dann heißt es, eine Entscheidung treffen, die aber nicht für immer sein muss. Was nicht gefällt, wird durch ein erneutes Ausprobieren ersetzt. Ist eine (vorläufige) Entscheidung gefällt und der entsprechende Rasierer angeschafft, heißt es: Üben (und ggf. abschauen). Und zwar nicht nebenbei im täglichen Einerlei, sondern vielleicht mal in den Ferien (viele Neurasierer gehen noch zur Schule). Denn gelerntes Rasieren (Geschicklichkeit und Sorgfalt) wirkt sich weitaus mehr auf die Qualität und Bequemlichkeit der Rasur aus als die Technik der neuesten Rasierer.
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